AGB

Zuletzt aktualisiert am 14. August 2026

Stand: 22. Juli 2026 1. Geltungsbereich Diese Allgemeinen Behandlungsbedingungen gelten für psychotherapeutische Leistungen von Petra Matthies, Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, gegenüber Patientinnen und Patienten. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. 2. Leistungsgegenstand Die Praxis erbringt psychotherapeutische Leistungen auf Grundlage der erteilten Heilpraktikererlaubnis, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Art, Umfang und Ziel der Behandlung werden im persönlichen Gespräch abgestimmt. Ein bestimmter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet. Die Behandlung ersetzt keine erforderliche ärztliche, psychiatrische oder notfallmedizinische Versorgung und keine ärztlich angeordnete Medikation. 3. Notfälle und akute Krisen Die Praxis ist keine Notfallstelle und gewährleistet keine ständige Erreichbarkeit. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, Suizidgefahr oder einem sonstigen medizinischen oder psychiatrischen Notfall wenden Sie sich unverzüglich an: • den Rettungsdienst unter 112 • den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 • eine psychiatrische Notfallambulanz 4. Vertragsschluss und Termine Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn ein Behandlungstermin von der Praxis bestätigt wird oder die Behandlung im gegenseitigen Einvernehmen beginnt. Das kostenlose Erstgespräch dient dem Kennenlernen und der Klärung, ob eine Zusammenarbeit in Betracht kommt. Vereinbarte Termine werden ausschließlich für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten freigehalten und sind verbindlich. 5. Honorar Es gilt das bei der Terminvereinbarung ausgewiesene oder individuell vereinbarte Honorar. Das kostenlose Erstgespräch bleibt unentgeltlich. Änderungen gelten nur für künftig vereinbarte Termine und werden vor der Buchung mitgeteilt. Die Praxis ist eine Selbstzahlerpraxis. Patientinnen und Patienten klären selbst, ob und in welcher Höhe private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen Kosten erstatten. Eine Erstattung wird nicht zugesagt. Gegenüber der Praxis bleibt das vereinbarte Honorar unabhängig von einer Erstattung geschuldet. 6. Fälligkeit und Zahlung Das Honorar ist nach der Sitzung beziehungsweise nach Zugang der Rechnung fällig. Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. 7. Absage und Verschiebung Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Die Mitteilung muss der Praxis innerhalb dieser Frist tatsächlich zugehen. Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 Prozent des vereinbarten Honorars berechnet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Der Patientin oder dem Patienten bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Der Praxis bleibt der Nachweis eines höheren konkreten Schadens nach den gesetzlichen Vorschriften vorbehalten. Keine Ausfallpauschale wird verlangt, wenn die Patientin oder der Patient nachweist, dass die verspätete Absage oder das Nichterscheinen auf einem unvorhersehbaren, nicht zu vertretenden Grund beruhte und eine rechtzeitige Mitteilung nicht möglich oder unzumutbar war. 8. Verspätung Bei verspätetem Erscheinen besteht kein Anspruch auf Verlängerung der Sitzung. Die Sitzung endet grundsätzlich zum vereinbarten Zeitpunkt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. 9. Online-Sitzungen Online-Sitzungen finden nur nach vorheriger Vereinbarung über den von der Praxis benannten Kommunikationsweg statt. Patientinnen und Patienten sorgen auf ihrer Seite für eine geeignete Internetverbindung und einen vertraulichen, störungsarmen Raum. Ton-, Bild- oder Bildschirmaufzeichnungen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung aller Beteiligten zulässig. Bei einer erheblichen technischen Störung wird gemeinsam entschieden, ob die Sitzung fortgesetzt, telefonisch beendet oder neu terminiert wird. 10. Mitwirkung und Angaben Eine erfolgreiche Behandlung setzt eine offene Zusammenarbeit voraus. Patientinnen und Patienten informieren die Praxis über Umstände, die für eine sichere Behandlung wesentlich sind, insbesondere: • laufende ärztliche oder psychotherapeutische Behandlungen • relevante Diagnosen • Medikamente • akute Krisen Die Verantwortung für ärztlich verordnete Behandlungen und Medikamente bleibt bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. 11. Vertraulichkeit und Datenschutz Die Praxis behandelt alle im Behandlungsverhältnis bekannt gewordenen persönlichen Informationen vertraulich und verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden Datenschutzvorschriften. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit wirksamer Einwilligung, auf gesetzlicher Grundlage oder wenn sie zur Abwehr einer gegenwärtigen erheblichen Gefahr rechtlich zulässig oder erforderlich ist. Weitere Informationen enthält die Patienteninformation zum Datenschutz. 12. Haftung Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt. 13. Beendigung der Behandlung Das Behandlungsverhältnis kann von beiden Seiten nach den gesetzlichen Vorschriften beendet werden. Bereits erbrachte Leistungen und wirksam angefallene Ausfallhonorare bleiben zahlbar. Soweit medizinisch erforderlich und zumutbar, berücksichtigt die Praxis bei einer Beendigung die Belange der Patientin oder des Patienten. 14. Widerrufsrecht Für Behandlungsverträge nach § 630a BGB besteht wegen § 312 Abs. 2 Nr. 7 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht nach den allgemeinen Fernabsatzvorschriften. Das Recht zur Terminabsage nach Ziffer 7 und gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt. Diese Regelung gilt nicht für eigenständige Angebote, die rechtlich keinen Behandlungsvertrag darstellen. Solche Angebote benötigen gegebenenfalls gesonderte Vertrags- und Widerrufsinformationen. 15. Verbraucherstreitbeilegung Die Praxis ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. 16. Anwendbares Recht Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften und gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

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