4. Juli 20224 Min LesezeitPedi MatthiesKrisen & Orientierung
Nur Mut! Oder, wie geht „Resilienz"?
26 Tipps um trotz unsicheren Zeiten gut drauf zu sein
Gefühlt gibt es überall auf der Welt Krieg, dazu kommt die Klimakrise, Corona-Nachwirkungen, harte Anforderungen im Berufsleben, familiäre Belastungen – einzeln gesehen schon harter Tobak!
26 Tipps um trotz unsicheren Zeiten gut drauf zu sein
Gefühlt gibt es überall auf der Welt Krieg, dazu kommt die Klimakrise, Corona-Nachwirkungen, harte Anforderungen im Berufsleben, familiäre Belastungen – einzeln gesehen schon harter Tobak! Aber, alles passiert gleichzeitig und da kann auch mal das stärkste Gemüt ins Straucheln kommen. Grauenhafte Bilder flackern über unsere screens, die Angst schnürt einem die Kehle zu. Möglicherweise werden alte Traumata aktiviert, oder wir verlieren die Sinnhaftigkeit des Lebens.
Der Begriff „Resilienz" ist in letzter Zeit in Mode gekommen. Resilienz erklärt die Fähigkeit, auch mit ungünstigen Bedingungen gut zurechtzukommen. Die Basis einer resilienten Persönlichkeit ist die mentale Einstellung, oder auch die „Haltung". Wenn du vertrauen in dich, deine Fähigkeiten und dein Umfeld hast, gibt dir das eine mentale Stärke – Resilienz.
Wie kannst du mental stark sein?
Hier sind 26 Tipps, wie du trotz allem positiv bleiben kannst:
1. Dein Leben ist kurz und du wirst sterben. Die allererste buddhistische Übung ist, sich jeden Tag, die eigene Vergänglichkeit zu vergegenwärtigen. Das hört sich zwar zuerst hart an, aber je mehr du darüber nachdenkst, desto mehr gibt es dir Energie und Freude, dass du JETZT und HEUTE noch am Leben bist.
2. Alles ändert sich. Immer. Wir haben vielleicht unseren Lebensplan vor Augen und eine klare Vorstellung davon, wie alles ablaufen soll. Aber, die Veränderung gehört dazu und erstens läuft es anders und zweitens, wie gedacht. Versuche den Wandel als Chance zu sehen. Offene Ergebnisse sind spannend.
3. Schaue dir deine Gefühle in Ruhe an, aber lasse dich nicht in eine Negativ-Spirale hinein ziehen. Es ist wichtig, zu erkennen was wir fühlen und dann diese Gefühle zu akzeptieren und dann, sie gehen zu lassen.
4. Arbeite an deinen Zielen. Auch wenn ungewiss ist, was passiert, kannst du dennoch lernen, dich entwickeln, dein Business oder deine Karriere aufbauen.
5. Schaue dich um, es geht uns in Deutschland sehr gut. Wir haben fliessendes Wasser, die Luft beisst nicht vom Rauch brennender Städte. Die Regale im Supermarkt sind voll mit den tollsten Angeboten.
6. Vergleiche dich nicht mit anderen. Schaue auf das was du hast und kannst.
7. Beschränke deine Zeit auf den Sozialen Medien. Vor allem betreibe kein „doom scrolling". Wähle aus, welche Profile, Accounts dir gute Gefühle vermitteln.
8. Schreibe to-Do-Listen! Ehrlich, das entspannt. Genieße das tolle Gefühl, wenn du etwas abhaken kannst.
9. Wenn du merkst, dass deine negativen Gefühle deine Gesundheit beeinflussen, suche dir bitte Hilfe. Appetitmangel, Schlafstörungen und/oder Interessenverlust können auf eine Depression hinweisen.
10. Tue Gutes für andere. Das hilft dir selbst am meisten. Du bekommst ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Frieden.
11. Freue dich über deine Probleme! Sie sind Chancen zu lernen, zu wachsen, dich zu verändern.
12. Du bist nicht allein! Arbeite an deinem Netzwerk. Baue freundliche Beziehungen auf.
13. Mache es dir, im Rahmen deiner Möglichkeiten, so schön wie möglich. Vielleicht kannst du deine Wohnung kreativ neu gestalten?
14. Nehme das an, was nicht zu ändern ist.
15. Praktiziere die Regel Nr. 1 von Oma Elfriede: „Immer das Beste draus machen!"
16. Führe ein Tagebuch oder mache „journaling". So kannst du deine Gedanken einfangen und reflektieren.
17. Reduziere deinen Nachrichtenkonsum. Wenn du nicht der Bundeskanzler bist, hast du keine Verantwortung, im Detail zu wissen, wie die Lage in der Ukraine ist.
18. Wenn du Angst spürst, ordne diese ein. Gibt es eine reale Bedrohung?
19. Sei besonders nett zu anderen. Lächle deine Mitmenschen im Supermarkt an.
20. Bewege dich. Das baut Stresshormone ab. Gehe spazieren. Fahre Fahrrad.
21. Achte auf deine Schlafgesundheit. Besorge dir einen Wecker. Nimm das Handy nicht mit ans Bett.
22. Entwickle eine „f&ck it-Einstellung": was mich nicht umbringt, macht mich härter.
23. Entwickle schöne Rituale oder Routinen für dich und deine Lieben.
24. Besorge dir Probiotika aus der Apotheke. Gute Darmbakterien sind wichtig für fast alles, auch für eine gesunde Psyche.
25. Schaue auf das was gut läuft! Unsere Gesellschaft ist in hohem Maße fehlerorientiert. Versuche genau die andere Seite zu sehen.
26. Sorge gut für dich selbst. Gönne dir Pausen, esse mal ein Eis, triff dich mit Freunden.
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